Vom 1.12.2020 – 24.12.2020 wird jeden Tag in der Erlanger Altstadt ein Schaufenster mit Kunstwerken aus der Studio B11-Adventsgruppe geöffnet. Die Projektgruppe Studio B11-Adventskalender steht für kreative Bereicherung der Erlanger Altstadt und möchte gerade jetzt in der Coronakrise einen Lichtblick schaffen und die Hoffnung auf schöne, gute und zuversichtliche Momente geben. In einer, von vielen Fragen geprägten Zeit, tritt somit ein positives, Hoffnung gebendes Symbol nach Außen und zeigt, dass das kulturelle und vielfältige Leben in Erlangen weitergehen wird. Die Schaufensterausstellung läuft bis 6.1.2021.
Der Verein Comicmuseum Erlangen e.V. macht natürlich mit und stellt ein Fenster zur Verfügung. Am 1. Dezember wird es aufgemacht, geschmückt hat es Michael Jordan.
Es ist ein Jammer, und wir sind alle todtraurig. Aufgrund der Corona-Bestimmungen kann das 35. Internationale Comic-Seminar in Erlangen nicht stattfinden. Das bedeutet, dass wir die Arbeiten auch nicht in unserem neuen Aktions- und Schauraum präsentieren können, die Veranstaltung entfällt daher. Unsere Reise geht aber weiter! Wir arbeiten an einem Ersatz und werden Euch informiert halten!
Und wir sind nach wie vor guter Hoffnung, dass ihr uns bald in unserem Aktions- und Schauraum besuchen könnt.
Arbeiten des 34. und 35. Internationalen Comic-Seminars Erlangen
Seit 1986 findet in Erlangen jährlich das Internationale Comic-Seminar statt. Mitte der 80er-Jahre, als in Deutschland an eine Comic-Ausbildung an Hochschulen noch nicht zu denken war, füllte das von Paul Derouet, dem Französischen Kulturinstitut Erlangen und dem Kulturamt Erlangen initiierte Seminar als einziges seiner Art eine gravierende Lücke. Das Seminar richtet sich vorwiegend an deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler, die bereits über Erfahrung im Bereich Comic und grafische Literatur verfügen. Im Zuge der internationalen und interkulturellen Zusammenarbeit begrüßt das Seminar aber auch regelmäßig Gäste aus der ganzen Welt, zuletzt unter anderem aus China, Frankreich, Indien und Nigeria. Mit Unterstützung der Dozentinnen und Dozenten arbeiten die Teilnehmenden eine Woche lang intensiv an einem vorgegebenen Thema oder realisieren eigene Comic-Projekte. Zu den beinahe 400 Künstlerinnen und Künstlern, die das Seminar in den zurückliegenden Jahren besucht haben, zählen zahlreiche namhafte deutschsprachige Comic-Schaffende, unter anderem Reinhard Kleist, Isabel Kreitz, Thomas von Kummant, Nicolas Mahler, Uli Oesterle, Benjamin von Eckartsberg …
Normalerweise werden die Ergebnisse aus den zwei vorangegangen Jahrgängen immer im Rahmen des Internationalen Comic-Salons ausgestellt. Da das Festival in diesem Jahr ausfallen musste, zeigt der Verein Comicmuseum Erlangen e.V. die Ergebnisse des aktuellen und des letztjährigen Seminars in diesem Jahr in seinem neuen „Aktions- und Schauraum“ in der Schiffstr. 9. Neben den Arbeiten der Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer sind auch Originale der Dozentinnen und Dozenten Ralf König, Isabel Kreitz, Birgit Weyhe und Thomas von Kummant zu sehen. Die Ausstellung bietet so einen umfassenden Einblick in die zeitgenössische Comic-Produktion sowie die verschiedenen Stile und Arbeitsweisen der Comic-Szene im deutschsprachigen Raum.
7.11. bis 20.12.2020
Fr. und Sa., 16:00 bis 20:00 Uhr, So, 14:00 bis 16:00 Uhr
Aktions- und Schauraum des Comicmuseum Erlangen e.V.
Schiffstr. 9, 91052 Erlangen
Eröffnet wird die Ausstellung und damit auch der Aktions- und Schauraum am 6.11.2020 um 19:00.
Ein weiterer Schritt in Richtung eines Comic Museums für Erlangen ist vollbracht: wir haben ein Ladenlokal in einer der schönsten Straßen Erlangens angemietet, der Schiffstraße! Das ermöglicht es uns, mit unseren Aktivitäten weiter in die Öffentlichkeit zu treten und vom rein virtuellen im „echten“ analogen Leben aktiv zu werden. Die erste Ausstellung ist bereits in Planung, wir halten Euch informiert!
Schiffstraße – die schönste Straße ErlangensSchiffstraße 9 – die zukünftige Heimat des Comicmuseum e.V.
Möglich gemacht hat das Michael Möller, der leider letztes Jahr verstorben ist, uns aber testamentarisch bedacht hat. Neben seiner Comicsammlung hat er uns auch einen Betrag hinterlassen, der es uns ermöglicht, dieses Lokal für die nächsten zwei bis drei Jahre zu finanzieren.
Michael war glühender Comicfan, Besucher des Comic Salons seit Anbeginn und absolut begeistert von der Idee, ein Comicmuseum in Erlangen zu gründen.
Danke Michael.
Michael Möller tanzend in der Ausgabe 21 von Austrian Superheroes
Wir träumen von einem Comicmuseum in Erlangen. Denys Kovalenko hat im Rahmen seiner Masterarbeit für Architektur an der HTW Saar diesen Traum visualisiert und uns in Form eines Videos zur Verfügung gestellt. Und vielleicht gibt es ja in absehbarer Zeit ein richtiges Comicmuseum in Erlangen.
Sammeln – Bewahren – Vermitteln. Ein Comic-Museum in Erlangen
Am Sonntag, 12.7.2020 – 16:00 bis 17:15
Gesprächsrunde mit Alexander Braun (Kurator des schauraum: comic + cartoon, Dortmund), Anette Gehrig (Leiterin Cartoonmuseum Basel), Gottfried Gusenbauer (Leiter Karikaturmuseum Krems), Alexandra Hentschel (Leiterin Erika-Fuchs-Haus), Lisa Neun (Gründerin und erste Vorsitzende des Comic Museum Erlangen e.V.); Moderation: Rainer Hertwig (Medienwissenschaftler) – LIVE auf CSE YouTube
Wir bauen uns ein
Comicmuseum und suchen die / den
Digital Comicmuseum
Manager – VR / 3D (m/w/d)
Wir sind ein
gemeinnütziger eingetragener Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, ein
Comicmuseum in Erlangen zu etablieren. Zur Zeit haben wir zwar noch keinen
festen Standort, haben aber aus der Not eine Tugend gemacht und eine erste
virtuelle Version eines Comicmuseums ins Netz gestellt.
Dieses virtuelle
Museum muss gepflegt und ausgebaut werden, zusätzlich sind wir offen für neue,
verrückte und auch weniger verrückte Ideen. Die ganz konkrete erste Aufgabe ist
die Erweiterung unseres bereits existierenden Museums auf eine Version, die
auch mittels VR Brillen sowie auf Tablets und mobilen Geräten bedienbar ist.
Leider haben wir
nicht die Skills an Bord, all das umzusetzen.
Dafür suchen wir
Dich!
Du bist kreativ
und magst Comics und virtuelle Welten.
Du beherrschst
die notwendigen Techniken, insbesondere
Unity
Webdesign
Java
Script, HTML5, PHP und was man sonst so benötigt
Du hast Zeit und auch die Flexibilität uns auf Projektbasis – mal mehr – mal weniger – zu unterstützen.
Es ist egal, wo
Du wohnst, wir sind auch Online unterwegs
Es ist ein Jammer, aber der Comicsalon musste aufgrund der COVID-19 Krise abgesagt werden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Derzeit überlegen wir, ob wir nicht in kleinerem Rahmen im Herbst etwas auf die Beine stellen können. Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden!
Demnächst startet der Comicmuseum Erlangen e.V. seine allererste Ausstellung im eigenen Museum. Im eigenen Museum? Naja, nicht ganz. Aus der Not heraus, noch keine eigenen Räumlichkeiten zu haben, haben wir das Museum ganz einfach im Internet erbaut – in Form einer virtuellen, dreidimensionalen Raumumgebung. In ihr können sich unsere Besucher_innen ganz frei von Ort zu Ort navigieren.
Im Rahmen der „Langen Nacht der Wissenschaften“ (am 19. Oktober 2019 ab 18:00 Uhr) findet im Stadtmuseum Erlangen eine exklusive Vorabpräsentation statt. Im kulturpädagogischen Raum des Hauses lässt es sich auf bereitgestellten PCs durchs virtuelle Museum schlendern und sich zusätzlich über die weiteren Aktivitäten und Pläne des Comicmuseums Erlangen e.V. informieren.
Die Begrüßung und übernimmt Erlanges Oberbürgermeister Dr. Florian Janik.
Den offiziellen Launch im Internet werden wir Mitte November vornehmen und
nochmals separat ankündigen – ein freier Eintritt ist ab dann über alle
Standardbrowser weltweit möglich.
Inhaltlich und pragmatisch bietet es sich denkbar gut an, eine Debüt-Ausstellung, die im Internet stattfindet, einem repräsentativen Querschnitt über die deutschsprachige Webcomicszene zu widmen.
Als sich Mitte der 90er des letzten Jahrhunderts mit der Erfindung des WWW (World Wide Web) sowie einfach zu bedienender Browser das Internet einer breiteren Masse von Menschen öffnete, dauerte es nicht lange, bis auch Comiczeichner_innen dieses Medium für sich entdeckten.
Neben der neuen Möglichkeit einer schnellen, verlags- und ressourcenunabhängigen Veröffentlichung von Werken erwies sich insbesondere die direkte Kommunikation mit dem Publikum als äußerst attraktiv: Unmittelbar nach der Veröffentlichung bekam man bereits Feedback. Hinzu kam, dass sich Zeichner_innen untereinander so komfortabel vernetzen konnten wie nie zuvor. Einander gegenseitig zu zitieren und zu verlinken, sich zum gemeinschaftlichen Zeichnen über bestimmte Themen zusammenzufinden – über all diese damals neuen Optionen ist seither über die Jahre hinweg eine große und lebendige Szene entstanden.
Unsere Ausstellung präsentiert einen Querschnitt aus mehr als 20 Jahren Webcomics. Derzeit sind rund 20 Künstler dabei. Durch die Flexibilität des Internets ist sie aber auch offen für weitere, spontane Aktionen, für Erweiterungen, Verlinkungen und Kollaborationen. „Stay tuned“!